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Leistung

Faszientherapie und -training

Faszien & Bewegung – den Pferdekörper als Ganzes verstehen

Jede Bewegung eines Pferdes ist das Ergebnis eines fein abgestimmten Zusammenspiels aus Muskeln, Faszien, Sehnen, Bändern und Gelenken. Das Fasziensystem verbindet diese Strukturen zu einem dreidimensionalen Netzwerk und sorgt dafür, dass Kräfte im gesamten Körper weitergeleitet und ausgeglichen werden.

Hände behandeln die Faszien eines Pferdes

Warum der ganze Körper zählt

Deshalb entstehen viele Bewegungsprobleme nicht nur dort, wo sie sichtbar werden. Eine Einschränkung im Schulterbereich kann ihren Ursprung im Becken haben, eine Verspannung im Rücken durch Veränderungen in der Hinterhand entstehen oder eine Schonhaltung Auswirkungen auf den gesamten Bewegungsablauf haben.

Genau deshalb reicht es oft nicht aus, einzelne Muskeln oder Körperbereiche zu behandeln. Entscheidend ist, den Körper als funktionelle Einheit zu betrachten.

Das Fasziensystem reagiert auf Bewegung. Es passt sich Belastung an, speichert Bewegungsmuster und beeinflusst Kraftübertragung, Elastizität und Körperwahrnehmung.

Sandra Putzke arbeitet mit beiden Händen ruhig am Widerrist eines Schimmels

Für welche Pferde sich das eignet

Deshalb eignet sich faszienorientiertes Arbeiten besonders für Pferde,

  • die sich fest oder unbeweglich anfühlen,
  • immer wieder dieselben Verspannungen entwickeln,
  • Schwierigkeiten beim Muskelaufbau haben,
  • asymmetrische Bewegungsmuster zeigen,
  • sich nach Verletzungen wieder gesund bewegen lernen sollen,
  • oder ihre Bewegungsqualität langfristig verbessern sollen.

Dabei spielt es keine Rolle, ob Freizeitpartner, Rehapferd oder ambitioniertes Sportpferd, jedes Pferd profitiert davon, seinen Körper ökonomischer und gesünder nutzen zu können.

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